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Im Zuge der Vorbereitung des neuen Programmes Step up to Your SELF, habe ich mich mehr denn je mit dem Thema Mindset beschäftigt; selbstverständlich wie immer im beruflichen, wie auch im privaten Kontext - dieses Mal allerdings vor allem auch vor dem Hintergrund, woher unsere Gedanken überhaupt kommen, was sie tatsächlich mit uns machen, warum so viele davon (die meisten!) so negativ sind und wie wir das ein oder andere "Übel" an der Wurzel packen.

Spoiler: es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass extrem viele unserer Ängste ihren Weg über unsere Gene zu uns finden! Heißt also im Klartext, dass viele Ängste weder "direkt erfahren" oder "erlernt", sondern tatsächlich "vererbt" sind. Kein Wunder also, dass wir sie häufig gar nicht mal identifizieren können...

Wir denken jeden Tag im Schnitt 60.000 Gedanken, 80% davon sind negativ. Die Erkenntnis ist vielleicht nicht neu, aber dennoch unglaublich verblüffend. Was vielleicht auch nicht ganz neu, in diesem Fall sogar auch weniger überraschend sein mag: 95% aller unserer Gedanken sind alte Gedanken. Aber jetzt kommt's: Wenn wir diese zwei Ergebnisse miteinander kombinieren ergibt sich der Umstand, dass nur 1% all unserer Gedanken neu UND positiv sind. Find' ich persönlich ziemlich krass.

60000-de

Was wir auch wissen, ist, dass die Konzentration auf Negatives evolutionstechnisch bedingt ist (Säbelzahntiger vs Regenbogen vor der Höhle - worauf sollten wir uns konzentrieren, um zu übeleben?).

Wenn wir das Glück haben, außerhalb von Krisen-, Kriegs-, oder Katastrophengebieten leben zu dürfen, haben die "echten" Gefahren in unserem Alltag zwar massiv abgenommen, die "vermeintlichen Gefahren" jedoch zugenommen, wenn wir da noch unsere automatisierten, negativen Gedanken (wissenschaftlich ANT, automated negative thoughts bezeichnet) dazunehmen, setzen wir uns bewusst und unbewusst unnötig viel Stress aus.

Die Frage, die wir uns folglich stellen dürfen: Können wir die Art, wie wir denken nachhaltig ändern? Wie können wir unsere nervige, negative, omnipräsente Stimme im Kopf leiser drehen? Diese Stimme wird gemeinhin Bullshit Radio genannt. Weil viele unserer Gedanken ja so alt sind, wie die Menschheit selbst, hab ich ihr den Namen Kakophonograph gegeben (Kakophonie = Missklang, Phonograph = das älteste Tonaufzeichnungsgerät).

Ich glaub am besten geht das, indem wir einfach mal was anderes, als den Kakophonographen anmachen. Den Euphonostream sozusagen, um bei dem Wortspiel zu bleiben - also was Wohlklingendes (hoffentlich 😊), modern - also via Stream, konsumiert... Eigentlich könnt man einfach Podcast dazu sagen 😜. Da gibt's natürlich auch schon mehr als genug auf allen Kanälen, für mich persönlich aber leider oft etwas zu theoretisch, langatmig, oder manchmal auch nicht leicht verdaulich (weil komplex oder viel öfter einfach zu lang). Mein Ansatz: Ein Podcast, kurz und knapp, bis auf Ausnahmen nicht viel länger als 5 Minuten, manchmal leichter, manchmal ernster - aber immer ein Impuls - etwas zum Nachdenken, ein Ansatz zur Veränderung.

Einer meiner liebsten Gesprächspartner wenn's um persönlichen Wachstum geht ist mein Freund und Geschäftspartner Armin Rogl, ehemaliger Radiomoderator und Eigentümer der Social Media Agentur Media Brothers. Irgendwann haben wir einfach beschlossen, ein paar unserer Gespräche aufzunehmen. Daraus ist dann der mindmodder Podcast entstanden. Uns macht das unglaublich viel Spaß und wir hoffen, dadurch auch möglichst vielen da draußen ein paar Ansätze zur positiven Transformation zu geben.

Viel Spaß beim Reinhören!
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